
22. Das Licht des Ehrwürdigen Mahaphussadeva
Der Mönchsältere Mahaphussadeva aus Alindaka, gab sich neunzehn Jahre lang der Übung des Vor- und Zurückgehens hin.
All die Menschen aber, die ihm auf seinem Almosengange begegneten, Bauern beim Pflügen oder beim Säen, Arbeiter und Dienstleute die den Mönchsälteren wieder und wieder vor und zurückgehen sahen, überlegten: „Hat dieser Mönch wohl seinen Weg verloren oder ist er etwa dem Wahnsinn verfallen?“
Er aber, ohne sich um das Gerede der Leute zu kümmern war in die Hingabe an seinen Übungsgegenstand vertieft und in die Erfüllung seiner Asketenpflichten und verwirklichte in der zwanzigsten Regenzeitklausur die Heiligkeit.
Am Tage als er die Heiligkeit verwirklichte, ließ die am Ende des Gehmeditationspfades hausende Gottheit ihre Finger als Leuchte aufglühen und die Götterkönige der vier Himmelsrichtungen samt Sakka, dem Götterkönig und Brahma Sahampati kamen, um dem Heiligen aufzuwarten.
Der Mönchsältere Mahatissa, der Waldeinsiedler, sah den Glanz und fragte
ihn am darauffolgenden Tage: „In der Nacht, Bruder, war es bei dir hell. Was
war dieser Schein?“ Der Mönchsältere aber täuschte Verwirrtheit vor und
sagte: „Es gibt den Schein der Leuchte und es gibt den Schein, der von
Edelsteinen herrührt“. Darauf fragte Mahatissa: „Dann verbergt ihr euch
also?“ – „Ja“, antwortete der Fessellose zustimmend. ![]()