23.    Mahanagas Schweigen

Auch der Mönchsältere Mahanaga aus Kalavallimandapa, so erzählt man sich, erfüllte die Übung des Vor- und Zurückgehens.

Sieben Jahre lang pflegte er entschlossen allein die Steh- und Gehmeditation ohne sich je Hinzusetzen oder jemals zu Liegen.

Er tat dies in dem Gedanken dadurch den großen Kampf des Erwachten zu ehren. Nach weiteren sechzehn Jahren der Schulung verwirklichte er schließlich die Heiligkeit.

Wenn Mahanaga, mit dem Herzen dem Übungsgegenstande hingegeben, langsam den aufgehobenen Fuße bei verlorener Vergegenwärtigung des Konzentrationsgegenstandes immer wieder zurücksetzend in die Nähe eines Dorfes kam, so legte er in sicherer Entfernung zunächst seine Robe sorgfältig an. Dann wusch er seine Schale und füllte die Backen mit Wasser.

Wozu? „Möge ich selbst nur ‚Möget ihr lange leben’ – ein solches Maß an Worten den Almosenspendern und mich verehrenden Laienjüngern nicht erwidern, auf daß keine Unterbrechung meines geistigen Übungsgegenstandes stattfände!“ - das waren seine Gedanken, als er seinen Mund mit Wasser füllte.

Falls ihn an dem Tage jedoch die Mönchsschar treffen und solche Fragen stellen sollte wie: "Was hat der Ehrwürdige denn heute gemacht?“ so schluckte er das Wasser und beantwortete diese.

Wenn ihn an dem Tage jedoch bis zum verlassen des Dorfes keiner angeredet hatte, zog er stumm hinfort.

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"der große Kampf des Erwachten" Buddhas Ringen um Erleuchtung